Unsere Mission

Die „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ ist ein religiöser, kultureller, sozialer und parteipolitisch unabhängiger Verein, der sich für die Erhaltung, Anpassung und Öffnung der jesidischen Religion und Kultur mit dem modernen Weltfortschritt einsetzt. Alle Jesiden, sich zum Jesidentum bekennende Menschen, Anders- und Nichtgläubige mit dem Willen, Jesiden zu unterstützen, finden – unabhängig von ihrer Herkunft – im Verein „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ die Aufnahme. Der Verein ist den Prinzipien der Demokratie, Toleranz und gegenseitiger Achtung verpflichtet.

Die „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ behält sich das Recht vor, zu Themen Stellung zu nehmen, sofern ein Zusammenhang zum Jesidentum bzw. zu Jesiden oder zur Arbeit des Vereins erkennbar ist.

Unser Team

Sarkis Agojan
Sarkis AgojanVereinsmitglied
Studiert Politikwissenschaften in Deutschland und macht in Georgien an der „International Yezidi Theological Academy“ den Bachelor of Theology
Rashid Schamsani
Rashid SchamsaniVereinsmitglied
Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung,
Systemadministrator und Unternehmer

Ziele und Aufgaben

1. Das Ziel des Vereins „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ ist die Pflege, Weitervermittlung, Erhaltung, Reformation, Öffnung und Modernisierung des jesidischen Glaubensgutes, unter Berücksichtigung des Weltfortschritts ohne den religiösen Kern des Jesidentums zu berühren, um die integrativen Maßnahmen der jesidischen Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der Jugend, unter Wahrung ihrer religiösen und kulturellen Identität, zu gewährleisten.

2. Die „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ soll als Bindeglied zwischen den Kulturen, auf der Basis der modernen „multikulturellen Gesellschaft“, unter Förderung der Toleranz, gegenseitiger Akzeptanz und eines demokratischen Dialoges, fungieren.

3. Darüber hinaus beteiligt sich der Verein „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ aktiv am gesellschaftlichen Leben in der Bundesrepublik Deutschland wie auch in der Welt als Vertreter der gemeinsamen Interessen der jesidischen Gemeinschaft. Ein Arbeitsschwerpunkt ist die Förderung der Verständigung und der gegenseitigen Achtung zwischen Jesiden und Nichtjesiden. Dabei gilt die besondere Solidarität der „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ den Jesiden, die in ihren Heimatorten auf Grund ihres Glaubens oder ihrer Ethnie starker Verfolgung ausgesetzt sind.

4. Der jesidischen Jugend soll die Freiheit und Möglichkeit gegeben werden, den Charakter ihrer jesidischen Lebensform in weltanschaulicher wie auch in traditioneller Hinsicht entsprechend der modernen Gesellschaft und ihrer eigenen Visionen in einem reformierten jesidischen Rahmen zu verwirklichen.

5. Unter Beachtung der herausragenden Rolle jesidischen Frauen, gilt eine aktive Teilhabe und Selbstorganisation von Frauen im Verein als auch in der Gesellschaft als Ziel des Vereins „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ und soll durch ihn gefördert werden

6. Neben der Vertretung jesidischer Interessen in der Bundesrepublik, ist einer der Schwerpunkte der Arbeit der „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ die Unterstützung der Integration von jesidischen Zuwanderern. Dabei bemüht sich der Verein besonders um den Aufbau jesidischer Gemeinden/Zweigstellen in der Bundesrepublik und Europa. Der Verein konzentriert sich dabei auf die Betreuung durch Berufsbildungs- und Ausbildungsseminare, bietet Sprachkurse, Weiterbildungskurse, Religionsunterricht und andere Integrationsmaßnahmen an.

Für seine Ziele arbeitet der Verein „Stelle für Jesidische Angelegenheiten“ auf wissenschaftlich-methodischer Basis.

7. Als eines der obersten Ziele des Vereines sollen in den ursprünglichen Hauptsiedlungsgebieten der Jesiden Zentren entstehen, die Altenheime, Waisenhäuser, Krankenhäuser, Schulen und andere Bildungseinrichtungen und weitere notwendige soziale Einrichtungen beherbergen.

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