Projekte2020-06-28T22:30:19+00:00

Menschenrechtsausschuss tagt zu Völkermord: Unsere Petition 125051 im Bundestag

Die von unserem Vorsitzenden Gohdar Alkaidy eingereichte Bundestagspetition zur Anerkennung des Völkermords an Jesiden (ID 125051) wurde am 20.06.2022 vom Menschenrechtsausschuss des Bundestages in einer dreistündigen Sitzung behandelt. Hierzu war Gohdar Alkaidy nicht nur als Petent, sondern neben sieben weiteren auch als Sachverständiger geladen. Gohdar Alkaidy vor dem Menschenrechtsausschuss: „Über 7.000 Menschen – vor allem jesidische Mädchen und junge Frauen – wurden ver- schleppt, vergewaltigt und in die Sklaverei verkauft. Noch immer gelten 2.500 Menschen als vermisst – 2.500 Töchter, Schwestern und Mütter. Jesidische Jungen wurden ihren Familien entrissen, zwangskonvertiert, durch physische und psychische Folter systematisch traumatisiert und anschließend als [...]

28. Jun. 2022|

Künstlerin Rayida Barkisch eröffnet Kunstausstellung mit SJA

„Der lauteste Ton ist die Stille einer Frau“ – das ist der Titel einer zum Nachdenken anregenden Kunstausstellung der jesidischen Künstlerin Rayida Barkisch in der Stadtbibliothek der Stadt Dormagen. Die junge Frau, die den Völkermord der Terrormiliz am Volk der Jesiden miterlebt und überlebt hat, bringt ihre Gedanken, ihre Gefühle und Empfindungen auf eindrückliche Art und Weise durch ihre Kunst zum Ausdruck. Unser Vorsitzender Gohdar Alkaidy hatte die große Ehre, neben der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Dormagen, Frau Susanne Stephan-Gellrich, am 11. Juni 2022 diese Ausstellung mitzueröffnen und einige Worte an die Besucherinnen und Besucher zu richten: „ [...] [...]

14. Jun. 2022|

GfbV steht hinter der Anerkennung des Völkermords

Für die Gesellschaft für bedrohte Völker gibt es keinen Weg an der Anerkennung des Völkermords an Jesiden vorbei – das hat die Gesellschaft bereits während der Zeit der Unterschriftensammlung für die Petition mit vollem und unermüdlichem Körpereinsatz bewiesen. Nicht nur deshalb freuen wir uns, dass der Vorsitzende der GbfV, Herr Burkhard Gauly, eine herzliche Einladung an unsere Stelle für Jesidische Angelegenheiten ausgesprochen hat, der unser Vorsitzender Gohdar Alkaidy mit Freude nachgegangen ist. Herr Gauly: „Als Vorsitzender der Gesellschaft für bedrohte Völker ist es mir ein besonderes Anliegen, die Petition zur Anerkennung des Völkermords an den Jesiden 2014 zu unterstützen. Jesidinnen [...]

08. Jun. 2022|

SJA beim Katholikentag in Stuttgart – Interreligiöser Gottesdienst

Am Freitag, den 27. Mai 2022, nahmen Caspar Schliephack, Sarkis Agojan und Gohdar Alkaidy als Vertreter der Stelle für Jesidische Angelegenheiten an einem Gedenkgottesdienst für alle auf der Flucht zu Tode gekommenen Menschen teil. In der Stuttgarter Leonhardskirche wurden symbolisch die Namen von auf der Flucht zu Tode gekommenen Menschen verlesen und anschließend ein interreligiöses Gebet durchgeführt. Als Vertreter der jesidischen Glaubensgemeinschaft war Sheikh Xwededa angereist, der dort ein jesidisches Gebet sprach. Am Rande der Veranstaltung thematisierten die Verteter der SJA die Situation der jesidischen Gemeinschaften im Mittleren Osten, die viele Opfer von Flucht und Vertreibung aufweisen. Wir bedanken [...]

30. Mai. 2022|

Jihan Alomar aus Shingal – Von der Sklaverei zur Schriftstellerin

In unserer Reihe „Jung, Jesidisch, Erfolgreich“ stellt die Stelle für Jesidische Angelegenheiten junge JesidInnen vor, die in Deutschland und Europa nicht nur eine neue Heimat gefunden haben, sondern mit besonders gutem Beispiel in unserer Gesellschaft vorangehen und uns zeigen, wie Integration und das Erfüllen individueller Träume Hand in Hand gehen. Jihan Alomar, eine junge jesidische Frau von 18 Jahren – sehr höflich, wortgewandt, gebildet. Sie könnte in Berlin, München oder Stuttgart aufgewachsen sein. Sie macht einen ganz normalen Eindruck. Zu unserem Interview treffen wir uns in Tübingen, der Stadt Friedrich Hegels und Friedrich Hölderlins, von denen Jihan fasziniert ist. Sie [...]

09. Apr. 2022|

Gedenkstätte Bergen-Belsen: Projekt FERMAN zum Völkermord an den Jesiden

Auf Initiative von Frau Dr. Leyla Ferman und Frau Diana Gring von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätte kam es zu einem interessanten und sehr fruchtbaren ersten Treffen mit Sarkis Agojan, Sedat Özgen und Gohdar Alkaidy. Der Austausch diente dem Kennenlernen und besonders der Erörterung eines Mitwirkens der Stelle für Jesidische Angelegenheiten beim Projekt FERMAN, das von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätte zum Völkermord an den Jesiden ins Leben gerufen wurde und schon dieses Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden wird. Wir freuen uns sehr, Teil dieses wichtigen Projekts sein zu dürfen und unterstützen es mit aller Kraft und Expertise. [...]

31. Mrz. 2022|
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