Projekte2020-06-28T22:30:19+00:00

Jihan Alomar aus Shingal – Von der Sklaverei zur Schriftstellerin

In unserer Reihe „Jung, Jesidisch, Erfolgreich“ stellt die Stelle für Jesidische Angelegenheiten junge JesidInnen vor, die in Deutschland und Europa nicht nur eine neue Heimat gefunden haben, sondern mit besonders gutem Beispiel in unserer Gesellschaft vorangehen und uns zeigen, wie Integration und das Erfüllen individueller Träume Hand in Hand gehen. Jihan Alomar, eine junge jesidische Frau von 18 Jahren – sehr höflich, wortgewandt, gebildet. Sie könnte in Berlin, München oder Stuttgart aufgewachsen sein. Sie macht einen ganz normalen Eindruck. Zu unserem Interview treffen wir uns in Tübingen, der Stadt Friedrich Hegels und Friedrich Hölderlins, von denen Jihan fasziniert ist. Sie [...]

09. Apr. 2022|

Gedenkstätte Bergen-Belsen: Projekt FERMAN zum Völkermord an den Jesiden

Auf Initiative von Frau Dr. Leyla Ferman und Frau Diana Gring von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätte kam es zu einem interessanten und sehr fruchtbaren ersten Treffen mit Sarkis Agojan, Sedat Özgen und Gohdar Alkaidy. Der Austausch diente dem Kennenlernen und besonders der Erörterung eines Mitwirkens der Stelle für Jesidische Angelegenheiten beim Projekt FERMAN, das von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätte zum Völkermord an den Jesiden ins Leben gerufen wurde und schon dieses Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden wird. Wir freuen uns sehr, Teil dieses wichtigen Projekts sein zu dürfen und unterstützen es mit aller Kraft und Expertise. [...]

31. Mrz. 2022|

SJA e.V. zu Besuch im Bundestag: MdB Muhanad Al-Halak steht hinter der Petition

Unsere Bundestagspetition zur Anerkennung des Völkermords an Jesiden stößt auf offene Ohren - und auf noch offenere Arme: im Vorfeld der Sitzung des Petitionsausschusses mit unserem Vorstandsvorsitzenden Gohdar Alkaidy empfing Herr Abgeordneter Muhanad Al-Halak unseren Vorsitzenden zum Gespräch. Die Anerkennung des Völkermordes an Jesiden habe für ihn persönlich eine sehr hohe Priorität und es führe kein Weg daran vorbei, als dass der Völkermord anerkannt wird, so der FDP-Politiker. Al-Halak weiter: „Ich freue mich sehr, dass Menschen wie Sie und ich mit Migrationshintergrund sich für unsere Gesellschaft einsetzen, in unsere Politik einbringen und vor allem für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung mit Leidenschaft [...]

12. Feb. 2022|

Farhad Alsilos „Der Tag, an dem meine Kindheit endete“: Vom Genozid-Überlebenden zum erfolgreichen Schriftsteller

In unserer Reihe „Jung, Jesidisch, Erfolgreich“ stellt die Stelle für Jesidische Angelegenheiten junge JesidInnen vor, die in Deutschland und Europa nicht nur eine neue Heimat gefunden haben, sondern mit besonders gutem Beispiel in unserer Gesellschaft vorangehen und uns zeigen, wie Integration und das Erfüllen individueller Träume Hand in Hand gehen. Ein einziger Ausschnitt aus dem autobiographischen Buch des 18-jährigen Jesiden Farhad Alsilo sagt mehr aus über ihn und sein Buch „Der Tag, an dem meine Kindheit endete“ als jedes noch so gute Interview: „Meine Mutter hatte ein Bein und einige andere Körperteile gefunden. Da sie glaubte, es seien Körperteile meines [...]

07. Jan. 2022|

Grüße zum Jahreswechsel & ein herzliches Dankeschön unseren Unterstützern

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer, Sehr geehrte Damen und Herren, den Jahreswechsel möchten wir von der Stelle für Jesidische Angelegenheiten dafür nutzen, ein herzliches Dankeschön an alle zu richten, die uns im auslaufenden Jahr zur Seite standen – besonders in Bezug auf das für uns Wichtigste: die Bundestagspetition mit der ID 125051 zur Anerkennung des Völkermords an den Jesiden. Dieser besondere Dank geht besonders an die unzähligen Vereine und Verbände, denen kein Weg zu lang, keine Strapazen zu hart gewesen sind, unserer Einladung zu unserer Berlin-Konferenz am 13. November zu folgen und die Petition, die von unserem Vorstandsvorsitzenden eingereicht worden [...]

30. Dez. 2021|

500 000 US-Dollar für jungen Jesiden Diler Salim: Vom Flüchtlingskind zum Google-Stipendiaten

In unserer Reihe „Jung, Jesidisch, Erfolgreich“ stellt die Stelle für Jesidische Angelegenheiten junge JesidInnen vor, die in Deutschland und Europa nicht nur eine neue Heimat gefunden haben, sondern mit besonders gutem Beispiel in unserer Gesellschaft vorangehen und uns zeigen, wie Integration und das Erfüllen individueller Träume Hand in Hand gehen. Diler Salim ist ein bescheidener, aber stolzer junger Mann. Der 17-Jährige ist Schüler des Cato Bontjes van Beek-Gymnasiums in Achim im Landkreis Verden. Er spricht fließend Deutsch, ist sehr zielstrebig und voller Lebensfreude. Was man ihm nicht ansieht: eine Vergangenheit voller Strapazen, gezeichnet von Krieg, Angst und Hass. Diler ist [...]

17. Dez. 2021|
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